Wandern und Touristik

 

 


Die Teilnehmer der Wandergruppe - Pitztal im Herbst 2017


 

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(Impressionen vom Pitztal)

 

 

Das Angebot für die Wanderfahrt im Herbst ins Pitztal lautete:

 


 

Im Jahre 1980 gründete sich aus Sportfreunden der Sektion Ski Nordisch und aus bisher nicht dem Verein angehörenden Sportfreunden die Sektion Wandern/Touristik.
ALs Sektions- und nun Abteilungsleiter fungiert der Sportfreund Wolfgang Creutzburg bis zum heutigen Tage, da diese Abteilung sich als zahlenmäßig stärkste des Vereins etabliert hat.
Natürlich reichten die Anfänge einer Wanderbewegung auch in Winterstein bis ans Ende des 19. Jahrhunderts zurück und wurden vor Alem durch den Thüringer-Wald-Verein repräsentiert - aber erst in den 70 er Jahren des 20. Jahrhunderts nahm das Wandern in Winterstein einen solchen Aufschwung, dass man die Voraussetzungen für eine organisierte Wanderbewegung schuf.
Die neu gegründete Abteilung schloss sich dem damaligen Fachverband DWBO (Deutscher Verband für Wandern, Bergsteigen und Orientierungslauf) an, der auch alsbald als zuverlässiger Partner fungierte, wenn es unsere Wanderfreunde ins Ausland zog (genannt sei hier nur die Hohe Tatra).
Im Jahre 1982 begann mit der "Frühjahrswanderung" de Serie der Volkswandertage in Winterstein, die von dieser Abteilung organisiert wurden, und die bis heute nicht abgerissen sind.
Im Zusammenhang mit der politischen Wende, der Währungsunion und der deutschen Einheit erschlossen sich auch der Abteilung Wandern/Touristik neue Tätigkeitsfelder. Vor Allem dem Patronat hessischer Wanderfreunde war es zu verdanken, das sie als ordentliches Mitglied in den Deutschen Volkssportverband aufgenommen wurde, der wiederum Mitglied des Internationalen Volkssportverbandes (IVV) ist. Dabei gehören wir zu den ersten Vereinen der ehemaligen DDR, die diesem Verband beigetreten sind. Zunächst wurden wir dem Landesverband Hessen - Nassau zugeordnet, dem wir seit 1994 angehören.
Im Jahr 2006 hat die Abteilung bereits ihren XXV. Volkswandertag in Verbindung mit der 16. IVV - Wanderung durchgeführt, wobei die Streckenauswahl von der ersten bis zur letzten Wanderung in den Händen des Sportfreundes Peter Reinhardt lag. Alle zwei Jahre organisiert die Abteilung eine Mehrtages-Wanderfahrt, die im Jahre 1995 in die Finkau/Gerlos in Österreich führte. 1997 war das Ziel die Spielmannsau in Obersdorf, 1999 der Königssee/Berchtesgaden, 2001 Terenten in Südtirol. Im Jahre 2003 reisten wir nach Thusis in Graubünden/Schweiz und im Jahre 2005 stand das Burgland in Österreich auf dem Plan.
Im Jahre 2007 war der Bayrische Wald als Reiseziel auserkoren worden und im Jahr 2009 weilten die Wanderfreunde in Mallnitz/Kärnten.
Seit dem Jahre 1999 organisiert die Abteilung Wandern/Touristik auch das alljährliche Osterfeuer im Kurpark, welches zu einer echten Tradition geworden ist.
Nicht zuletzt lädt die Wanderhütte am Thielberg sonntags zu Rast und Einkehr ein, da sie von einigen aktiven Sportfreunden regelmäßig gewartet wird. In den Jahren 2008 und 2009 wurde die Hütte in zwei Stufen rekonstruiert und präsentiert sich nun den Besuchern in ver- größertem und gemütlicherem Zustand.
Der Wunsch des Vorstandes ist, dass diese Abteilung auch weiterhin mannigfaltige Aktivitäten entfalten kann. Wir wünschen ihr deshalb, dass sie bald ihr drängendstes Problem lösen kann - die Gewinnung vieler jüngerer Wanderfreunde!

Wanderfahrt Elsass/Vogesen 2011:

Am 29.09. 2011 starteten 31 Mitglieder und Freunde des Vereins zu einer Busfahrt mit dem o. a. Ziel.
Über die Autobahnen A 4 und A 5 ging es in Richtung Strasbourg, wo uns eine Stadtführung mit M. Joel Dimunche erwartete. Nach der anschließenden Freizeit fuhren wir wieder zurück über den Rhein und begaben uns zu unserem Hotel in Kehl - Odelshofen. Am 30.09. begann um 09. 30 Uhr die Fahrt nach Colmar. Dort führte uns Mm. Christine Fenner vor allem durch die Altstadt. Nach der Besichtigung legten wir ein Mittags- Picknick mitten in den Weinbergen ein, wo mancher Teilnehmer auch reichlich den Trauben zusprach, was nicht bei allen ohne Folgen blieb. Das nächste Ziel war die Obstbrand - Destillerie G. Miclo in Lapoutroie, wo man nach einer Verkostung eines Teiles des Sortiments auch beim Kauf "zuschlagen" konnte.
welche wir als nächstes Ziel ansteuerten. Nach der Erklärung des Produktionsablaufes erwarteten uns 12 Sorten Munster-Käse zur Verkostung sowie ein Glas Gewürz- traminer. Die Reiseteilnehmer deckten sich reichlich mit Käse ein, was dem Gepäckfach des Busses eine ganz besonders würzige Duftnote verlieh. Danach wurde die Rück- fahrt zum Hotel angetreten. Der 1. Oktober stand ganz im Zeichen des Weines. Der Bus steuerte durch die malerischen, noch in vollem Blumenschmuck prangenden, elsässischen Dörfer das am Fuße der Vogesen liegende Dorf Andlau an. Nach einem kurzen Spaziergang durch Weinberge und den Ort erläuterte uns der Juniorchef des Hauses Jean Hach viel Wissenswertes über den Wein im allgemeinen und über seine Weine im besonderen. Vier Weine konnten verkostet werden und die Teilnehmer bedankten sich bei M. Hach mit einem guten Einkauf.
Nach Empfehlung von M. Hach änderten wir unsere Fahrtroute, was uns einige unvergessliche Eindrücke von den Vogesen verschaffte. Anschließend brachte uns der Bus nach der "Würstchen - Pause" nach Dambach la Ville, wo uns "Monsieur Emil" im Weingut Ruhlmann in Empfang nahm und in lustiger Weise unsere neu erworbenen Weinkenntnisse vertiefte, sei es bei einer Fahrt mit einer Kleinbahn durch die Weinberge oder bei der anschließenden Verkostung. Auch hier dankten es ihm die Teilnehmer durch einen guten Ankauf. Der folgende Sonntag, 02.10., stand ganz im Zeichen eines "Elsass -Querschnittes". Das erste Fahrtziel war die Haute Koenigsbourg (Hochkönigsburg), welche in 755 m Höhe über dem Rheingraben thront. Nach einstündigem Aufenthalt führte uns die Weiterfahrt nach Riquewihr( Reichenweiher), einem Weindorf, in welchem der historische Ortskern seit 1632 in seinem Bestand nicht verändert wurde. Letzte Etappe war die Stadt Kaysersberg, welche sich am Fuße der Vogesen befindet.
Am 03.10. traten wir dann um 09.00 Uhr die Rückfahrt nach Winterstein an, welches wir am Nachmittag um 15.30 Uhr erreichten. Was wird den Reiseteilnehmern vor allem im Gedächtnis bleiben? Zunächst natürlich das absolute "Traumwetter", welches eigentlich für die Jahreszeit atypisch war. Sicher auch die Schönheit der Landschaften, die sorgfältig restau- rierten Fachwerkbauten und der überwältigende Blumenschmuck in Stadt und Dorf. Vielleicht auch die gute Unterbringung im Hotel "Sonnenhof" und das gute Essen. Unser Dank gilt dem Reisebüros Geis & Zuber sowie Behringen-Reisen für die Programmgestaltung. Herzlicher Dank sagen wir unserem "Ehren - Busfahrer" Wolfgang Stärker, der uns in seiner unnachahmlichen Weise nicht nur "kutschierte" sondern auch in allen Fragen betreute.
Also, auf ein Neues in zwei Jahren. Auf ins Salzkammergut!

Dieter Köllner

 

letzte Aktualisierung am 21.10.2017